Aktuelle Informationen


 

März 2019:

Gurgeln und Ölziehen während der Infektzeit:

Wie können Sie sich in der Infektzeit ohne großen Aufwand mit den Mitteln der Naturmedizin selbst etwas Gutes tun?

 

Zwei einfache Möglichkeiten haben wir hier für Sie näher beschrieben:

 

1. Das Ölziehen als ausleitendes Verfahren ist ein bewährtes und unkompliziertes Hausmittel zur täglichen Entgiftung, aber auch bei akuten Entzündungen im Zahnbereich, sowie Stirnhöhlen-, Rachen- und Mandelentzündung sinnvoll:

Das Öl leitet Giftstoffe aus dem Körper aus und führt ihm Mineralien und Vitamine über die Mundschleimhaut zu. Schädliche Bakterien in der Mundhöhle werden abgetötet, weswegen dieses Verfahren auch ideal für die Mund- und Zahnhygiene ist.

  • Verwenden Sie am besten Bio-Sesamöl oder Bio-Sonnenblumenöl.
  • Das Ölziehen sollte morgens nüchtern vor dem Essen stattfinden.
  • Bewegen Sie mindestens 15 Minuten lang das Öl langsam im Mund hin und her, bis es immer dünnflüssiger wird. Am Ende ist die Farbe milchig-weiß, was ein Zeichen dafür ist, dass nun die Giftstoffe im Öl gebunden sind und die Anwendung lang genug gedauert hat.
  • Spülen Sie im Anschluß den Mund mit warmem Wasser aus und putzen Sie danach wie gewohnt etwa 3 Minuten lang Ihre Zähne.

2. Das Gurgeln mit Kräutertees ist ein altbewährtes Hausmittel bei Erkältungen.

Es findet Anwendung bei Halsschmerzen, Hustenreiz, Schluckbeschwerden und Heiserkeit. Beim Gurgeln erreichen Sie Regionen im Rachen, die durch Lutschtabletten nicht erreichbar sind.

  • Verwenden Sie bei Erkältungen am besten frisch aufgebrühten Salbei- oder Kamillentee, der jeweils mindestens 15 Minuten ziehen konnte. Bei Erkrankungen der oberen Atemwege und Husten kann auch Thymiantee hilfreich sein.
  • Der Kopf wird beim Gurgeln in den Nacken gelegt, das Einatmen erfolgt über die Nase, das Ausatmen über den Mund.
  • Der antibakterielle und wundheilungsfördernde Effekt wird am besten erreicht, wenn Sie mit lauwarmem Tee für mindestens 5 Minuten gurgeln und direkt danach etwa eine Viertelstunde nichts essen oder trinken.

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Dezember 2018:

"Willkommen in der Grippezeit!"

 

Die Ständige Impfkommision (STIKO) am Robert-Koch-Institut empfiehlt die Grippeimpfung für Menschen mit besonderen Risiken, etwa älteren Personen, Bewohnern von Pflegeheimen, Menschen mit bestimmten chronischen Erkrankungen sowie Ärzten und Pflegekräften.

Gesunde Kinder und Erwachsene werden in der Regel gut ohne eine Impfung mit dem Virus fertig, weshalb hier keine generelle Empfehlung vorliegt.

 

 

Was Sie wissen sollten:

  • Die Grippeimpfung schützt NICHT vor Erkältungen.
  • Die Impfung reduziert das Risiko einer Ansteckung mit den echten Grippeviren um etwa 60 Prozent, kann also keinen vollständigen Schutz garantieren. 
  • Eine Impfung kann nur vorgenommen werden, wenn Sie frei von Fieber und akuten Infekten sind, weswegen im Vorfeld immer eine körperliche Untersuchung  stattfindet.
  • Wenn Sie sich für die Grippeimpfung interessieren, können Sie sich nach einer individuellen Beratung in unserer Praxis impfen lassen.
  • Die Kosten hierfür werden von den Krankenkassen übernommen.

 

Wenn Sie Fragen zu diesem Thema haben, sprechen Sie uns an!

 

Ihr

Dr. Wolfgang Andres-Fischer

 

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September 2018:

Der Herbst ist da: Die Saunazeit beginnt wieder!

 

Für eine Verbesserung der Immunabwehr und eine Stärkung Ihres Herz-Kreislauf-Systems sowie gegen Schmerzen im Bewegungsapparat wird empfohlen, etwa 1 bis 2 Saunagänge pro Woche durchzuführen.  

 

Bitte beachten Sie:

Es gibt einige Kontraindikationen für Saunabesuche, wie etwa die Neigung zu Thrombosen, akute Krebserkrankungen, starker Bluthochdruck und mehr.

Im Zweifelsfall sprechen Sie uns bitte an, um den Nutzen und die Risiken für Sie individuell zu klären.

 

Wie gestalten Sie nun Ihren Saunagang gesund und richtig?

  • Gehen Sie nie mit vollem Bauch in die Sauna und nie erkältet!

  • Vorbereitend ist es wichtig, Ihren Körper gleichmäßig zu erwärmen, etwa durch ein warmes Dusch- oder Fußbad.

  • Durchführung: Gehen Sie es langsam an, steigern Sie die Dauer und Temperatur Ihres Saunaufenthaltes in kleinen Schritten, statt direkt zu extrem einzusteigen! Welche Temperatur und Dauer Sie wählen, sollten Sie übrigens immer von Ihrem Gefühl abhängig machen und dabei den ersten, in der Regel längsten Saunagang, nicht länger als 8 – 15 Minuten gestalten.

  • Setzen Sie sich für die letzten 2 Minuten auf, um Ihren Kreislauf nicht zu überlasten, bevor Sie die Sauna verlassen.
  • Direkt im Anschluss bewegen Sie sich idealerweise an der frischen Luft, bevor Sie kalt duschen bzw. mit einem warmen Fußbad die erste Runde beenden (nehmen Sie vollständige Tauchbäder bitte nur bei kreislauf-unempfindlicher Konstitution!).
  • Ruhephase: Nun ruhen Sie mindestens für genauso lange, wie sie vorher Zeit in der Sauna verbracht haben und trinken ausgiebig (z.B. Wasser, Tee, keinen Alkohol!).
  • Folgeaufenthalte in der Sauna gestalten Sie idealerweise kürzer als den Aufenthalt in der ersten Runde und befolgen wieder die Schritte wie oben erläutert.
  • Ende: Nach dem dritten Saunagang sollten sie nach dem kalten Abduschen mindestens eine halbe Stunde im Warmen ruhen und von dort aus ihre Saunarunden beenden.

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Juni 2018:

Ein immer aktuelles Thema: Heil- und Wildkräuter

 

„Gott hat für jede Krankheit eine Pflanze wachsen lassen.

Sehet euch um in der Natur und schöpft aus dieser Apotheke.“

(Paracelsus)

 

Unsere berühmtesten Ärzte und Heiler waren über Jahrtausende die Pflanzenheilkundigen.

 

Mit dem Beginn der Industrialisierung geriet dieses Wissen mehr und mehr in Vergessenheit, doch heute gibt es wieder ein blühendes Interesse und eigenes Forschungsgebiet auf diesem Gebiet, das sich „Phytotherapie“ nennt.

Um uns auch heute wieder die Heilkräfte der Pflanzen zunutze zu machen, brauchen wir ein fundiertes Wissen, was welches Leiden mildern bzw. heilen kann, und dabei ist nicht alles für alle geeignet:

 

So, wie die Wirkung von Heilkräutern oft unterschätzt wird, gilt dies auch für deren mögliche Nebenwirkungen:

So wirkt der Waldsauerklee unter anderem blutreinigend und harntreibend, enthält aber Oxalsäure; er sollte deshalb nur in kleinen Mengen verzehrt werden und ist nicht für Menschen mit Nierenleiden zu empfehlen.

Der Name des Salbei leitet sich vom Lateinischen „salvare“ ab, was „heilen“

bedeutet – er bietet zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten und ist ein anerkanntes pflanzliches Heilmittel, das unter anderem erfolgreich bei Entzündungen

(z.B. der Mundschleimhaut) und bei Magen-Darm-Infekten eingesetzt werden kann.

Frauen in Schwangerschaft und Stillzeit sollten jedoch keinen Salbei zu sich nehmen, da dieser die Milchbildung stört und sogar Fehlgeburten auslösen kann.

 

Fazit:

Die Natur bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten, aktiv und ohne den Einsatz von Chemie etwas zu unserer Gesundheit beizutragen.

Eine Selbsttherapie sollte jedoch nur stattfinden, wenn die zu behandelnde Krankheit sicher diagnostiziert wurde und die Naturmedizin für Sie auch passend ist. Dabei ist es besonders wichtig, die Dosierung zu beachten, damit Sie auch wirklich nur die gewünschten Wirkungen aus der Pflanze ziehen.

 

Bei akuten Beschwerden sollten Sie immer ärztlichen Rat einholen.

 

Wenn Sie Fragen zu diesem Thema haben, sprechen Sie uns an!

 

Ihr 

Dr. Wolfgang Andres-Fischer

 

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Achtsamkeit

 

In der modernen wissenschaftlichen Psychologie stellt der Achtsamkeitsansatz einen entscheidenden Heilungsfaktor in der Psychotherapie dar.

Die Kultivierung von Achtsamkeit, und somit auch von Akzeptanz, Mitgefühl, Anteilnahme und Freude, braucht eine bestimmte innere Haltung des Innehaltens, Nichts-Bewertens und der Präsenz, die in Achtsamkeitsübungen und Meditation entwickelt wird.

Auch in unserer psychotherapeutischen Arbeit spielt dieser Ansatz eine zentrale Rolle.

Zudem bieten wir die Möglichkeit, bei uns auch außerhalb von Psychotherapie und Coaching Achtsamkeits- und Meditationstechniken zu erlernen.

 

Für weitere Informationen zu diesem Thema empfehlen wir:

 

- Jon Kabat-Zinn:

  "Gesund durch Meditation", Mens Sana, 2011;

- Jon Kabat-Zinn:

  "Im Alltag Ruhe finden", Herder Verlag, 1998;

- Ulrich Ott:

  "Meditation für Skeptiker: Ein Neurowissenschaftler erklärt 

   den Weg zum Selbst", O.W. Barth, 2010.