Aktuelle Informationen


September 2019:

Stressbewältigung und Entspannung

 

Stressauslöser finden sich in unserer hektischen, schnellen Welt überall - und viele Menschen können sich nicht mehr wirklich entspannen.

Dabei kann unsere Fähigkeit, Stress zu bewältigen, relativ einfach trainiert werden.

Doch was bewirken Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung & Co eigentlich genau?

 

Aktive Entspannungstechniken wirken gezielt auf unseren Organismus und können erwiesenermaßen helfen, unsere Gesundheit zu erhalten.

Dies geschieht auf verschiedenen Ebenen, denn sie

  • lösen Muskelverspannungen und beruhigen unser Nervensystem,
  • können meßbar Bluthochdruck und psychosomatische Beschwerden wie Spannungskopfschmerzen reduzieren,
  • helfen, in belastenden Situationen die körperlich-emotionale Erregung abzubauen,
  • verringern chronische Schmerzen,
  • bewirken mehr Gelassenheit, Ruhe und Klarheit,
  • können vor und in akuten Stresssituationen eingesetzt werden und somit direkt belastende Einflüsse ausgleichen.

Um Stress gesünder zu bewältigen, empfehlen wir Ihnen das Erlernen von Entspannungstechniken wie Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung oder Meditation in einer Gruppe oder in Einzelsitzungen unter professioneller Anleitung.

Mit wenig Aufwand können Sie innerhalb kurzer Zeit einen deutlichen Effekt bewirken, was Ihre Erholungsfähigkeit, Ihre innere Ausgeglichenheit, Ihren Schlaf und andere Bereiche Ihres Lebens betrifft, die durch chronische Belastungen in Mitleidenschaft gezogen wurden.

Dafür genügen wenige Stunden Aufwand, denn die Methoden sind vergleichsweise schnell erlernt und können dann eigenständig zuhause angewendet werden.

 

Bei Interesse sprechen Sie uns an!

 

Wir bieten Ihnen sowohl im Einzel-, als auch im Gruppensetting professionelle Kurse zu allen genannten Methoden an.

 

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Juli 2019:

Erste Hilfe bei Bienen - & Wespenstichen

 

Normalerweise klingen die Schwellungen und Rötungen nach einem Bienen- oder Wespenstich innerhalb eines Zeitraumes von 24 Stunden von alleine wieder ab. Wenn Sie jedoch allergisch reagieren, sieht die Lage anders aus und kann schnell bedrohlich werden.

Wie Sie eine "normale" Reaktion von einer allergischen unterscheiden können und was in beiden Fällen zu tun ist, verrät Ihnen dieser Artikel.

 

Der Sommer ist da - und mit ihm auch so allerhand Insekten.

Obwohl wir uns über die Bienen und ihren wichtigen Job in der Natur freuen, ist ein "Zusammenstoß" mit uns weniger schön und schnelle Hilfe gefragt.

Was also tun, wenn eine Biene oder Wespe Sie gestochen hat?

 

Bei einem Bienenstich sollten Sie zuerst einmal den Stachel vorsichtig mit einer Pinzette entfernen, ohne die Giftblase zu zerdrücken

 

1. Von einer normalen Reaktion spricht man, wenn die schmerzhaften Schwellungen und Rötungen einen Durchmesser von weniger als 10 cm aufweisen und innerhalb eines Tages wieder weniger werden. Hier ist ein feuchter, kühler Umschlag das Erste-Hilfe-Mittel der Wahl. Außerdem können Sie eine Zwiebel in zwei Hälften aufschneiden und die Schnittfläche direkt auf die Einstichstelle drücken.

Sollte der Stich allerdings im Hals-/Rachenraum aufgetreten sein, rufen Sie bitte direkt den Notarzt über 112 an, so dass es nicht zu einer Verlegung der Lufträume kommt.

 

2. Wenn Symptome auch fern von der Einstichstelle auftreten, reagieren Sie allergisch auf das Bienen- bzw. Wespengift. Die Phänomene können von Quaddeln über Schwindel, Übelkeit, Blutdruckkrisen bis hin zu Bewußtlosigkeit mit Herz-Kreislauf- und Atem-Stillstand reichen und sind potentiell lebensbedrohlich.

Auch hier ist unbedingt der Notarzt unter 112 zu rufen.

 

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Mai 2019:

Tipps für einen guten Schlaf

 

Gut zu schlafen und über Nacht möglichst vollständig zu regenerieren ist eine Qualität, die besonders Älteren oft fehlt. Aber auch junge Menschen können schon betroffen sein, wobei regelmäßig zu viel Stress im Alltag als Auslöser identifiziert werden kann, der den Betroffenen "die Nacht zum Tag" macht.

 

Gute Rahmenbedingung für einen erholsamen Schlaf zu schaffen ist essentiell, um Schlafprobleme in den Griff zu bekommen.

 

Hier unsere Empfehlungen:

  • Grundsätzlich nach 16 Uhr keinen Kaffee, schwarzen Tee oder andere koffeinhaltige Getränke wie Cola zu sich nehmen.
  • Bereits 1 - 2 Stunden vor dem Zu-Bett-Gehen den Abend ruhig angehen lassen: Zuhause arbeiten, aber auch Aktivitäten wie Sport spätestens dann einstellen, und stattdessen Körper, Geist und Seele bewusst zur Ruhe kommen lassen.
  • Handy, Tablet, PC & Co gehören nicht mit ins Bett!
  • Krisengespräche, aber auch andere aufregende Themen und Filme (wie die beliebten abendlichen Krimis) sorgen für einen erhöhten Stresslevel und können Ihnen somit den Schlaf erschweren!
  • Erlernen Sie Entspannungstechniken & Meditation.
  • Abends nicht mehr fettreich und schwer verdaulich essen; die letzte Mahlzeit idealerweise vor 19 Uhr einnehmen.
  • Sorgen Sie im Schlafzimmer für eine Raumtemperatur von 16 - 20 Grad Celsius sowie für eine ausreichende Lüftung, bevor Sie zu Bett gehen.
  • Probieren Sie Ohrenstöpsel aus (solche aus Wachs bzw. Silikon werden in der Regel als am angenehmsten empfunden). Störungen des Schlafes durch Geräusche (auch "leisere" wie die der Heizung oder der Atemgeräusche des Partners) werden für die Schlafqualität oft unterschätzt.
  • Tagsüber hilft regelmäßige Bewegung an der frischen Luft (und wenn Sie sich dafür den Nachbarshund ausleihen - auch die Nachbarn freuen sich!).

Auch Erkrankungen wie Depressionen oder das Schlaf-Apnoe-Syndrom, das mit höherem Alter immer häufiger vorkommt, können die Verursacher von Schlaf-störungen sein.

 

Wenn Sie weitere Fragen zu diesem oder den weiteren genannten Themen haben, sprechen Sie uns an!

 

Ihr

Dr. Wolfgang Andres-Fischer

 

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März 2019:

Gurgeln und Ölziehen während der Infektzeit:

Wie können Sie sich in der Infektzeit ohne großen Aufwand mit den Mitteln der Naturmedizin selbst etwas Gutes tun?

 

Zwei einfache Möglichkeiten haben wir hier für Sie näher beschrieben:

 

1. Das Ölziehen als ausleitendes Verfahren ist ein bewährtes und unkompliziertes Hausmittel zur täglichen Entgiftung, aber auch bei akuten Entzündungen im Zahnbereich, sowie Stirnhöhlen-, Rachen- und Mandelentzündung sinnvoll:

Das Öl leitet Giftstoffe aus dem Körper aus und führt ihm Mineralien und Vitamine über die Mundschleimhaut zu. Schädliche Bakterien in der Mundhöhle werden abgetötet, weswegen dieses Verfahren auch ideal für die Mund- und Zahnhygiene ist.

  • Verwenden Sie am besten Bio-Sesamöl oder Bio-Sonnenblumenöl.
  • Das Ölziehen sollte morgens nüchtern vor dem Essen stattfinden.
  • Bewegen Sie mindestens 15 Minuten lang das Öl langsam im Mund hin und her, bis es immer dünnflüssiger wird. Am Ende ist die Farbe milchig-weiß, was ein Zeichen dafür ist, dass nun die Giftstoffe im Öl gebunden sind und die Anwendung lang genug gedauert hat.
  • Spülen Sie im Anschluß den Mund mit warmem Wasser aus und putzen Sie danach wie gewohnt etwa 3 Minuten lang Ihre Zähne.

2. Das Gurgeln mit Kräutertees ist ein altbewährtes Hausmittel bei Erkältungen.

Es findet Anwendung bei Halsschmerzen, Hustenreiz, Schluckbeschwerden und Heiserkeit. Beim Gurgeln erreichen Sie Regionen im Rachen, die durch Lutschtabletten nicht erreichbar sind.

  • Verwenden Sie bei Erkältungen am besten frisch aufgebrühten Salbei- oder Kamillentee, der jeweils mindestens 15 Minuten ziehen konnte. Bei Erkrankungen der oberen Atemwege und Husten kann auch Thymiantee hilfreich sein.
  • Der Kopf wird beim Gurgeln in den Nacken gelegt, das Einatmen erfolgt über die Nase, das Ausatmen über den Mund.
  • Der antibakterielle und wundheilungsfördernde Effekt wird am besten erreicht, wenn Sie mit lauwarmem Tee für mindestens 5 Minuten gurgeln und direkt danach etwa eine Viertelstunde nichts essen oder trinken.

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Dezember 2018:

"Willkommen in der Grippezeit!"

 

Die Ständige Impfkommision (STIKO) am Robert-Koch-Institut empfiehlt die Grippeimpfung für Menschen mit besonderen Risiken, etwa älteren Personen, Bewohnern von Pflegeheimen, Menschen mit bestimmten chronischen Erkrankungen sowie Ärzten und Pflegekräften.

Gesunde Kinder und Erwachsene werden in der Regel gut ohne eine Impfung mit dem Virus fertig, weshalb hier keine generelle Empfehlung vorliegt.

 

Was Sie wissen sollten:

  • Die Grippeimpfung schützt NICHT vor Erkältungen.
  • Die Impfung reduziert das Risiko einer Ansteckung mit den echten Grippeviren um etwa 60 Prozent, kann also keinen vollständigen Schutz garantieren. 
  • Eine Impfung kann nur vorgenommen werden, wenn Sie frei von Fieber und akuten Infekten sind, weswegen im Vorfeld immer eine körperliche Untersuchung  stattfindet.
  • Wenn Sie sich für die Grippeimpfung interessieren, können Sie sich nach einer individuellen Beratung in unserer Praxis impfen lassen.
  • Die Kosten hierfür werden von den Krankenkassen übernommen.

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September 2018:

Der Herbst ist da: Die Saunazeit beginnt wieder!

 

Für eine Verbesserung der Immunabwehr und eine Stärkung Ihres Herz-Kreislauf-Systems sowie gegen Schmerzen im Bewegungsapparat wird empfohlen, etwa 1 bis 2 Saunagänge pro Woche durchzuführen.

In Studien (z.B. Lee E et al.: "Sauna exposure leads to improved arterial..."; 2018) wurde nach-gewiesen, dass regelmäßige Saunagänge die Gefäßelastizität erhöhen und den arteriellen Blutdruck beim und direkt nach dem Saunagang messbar reduzieren.

 

Bitte beachten Sie:

Es gibt einige Kontraindikationen für Saunabesuche, wie etwa die Neigung zu Thrombosen, akute Krebserkrankungen, starker Bluthochdruck und mehr.

Im Zweifelsfall sprechen Sie uns bitte an, um den Nutzen und die Risiken für Sie individuell zu klären.

 

Wie gestalten Sie nun Ihren Saunagang gesund und richtig?

  • Gehen Sie nie mit vollem Bauch in die Sauna und nie erkältet!

  • Vorbereitend ist es wichtig, Ihren Körper gleichmäßig zu erwärmen, etwa durch ein warmes Dusch- oder Fußbad.

  • Durchführung: Gehen Sie es langsam an, steigern Sie die Dauer und Temperatur Ihres Saunaufenthaltes in kleinen Schritten, statt direkt zu extrem einzusteigen! Welche Temperatur und Dauer Sie wählen, sollten Sie übrigens immer von Ihrem Gefühl abhängig machen und dabei den ersten, in der Regel längsten Saunagang, nicht länger als 8 – 15 Minuten gestalten.

  • Setzen Sie sich für die letzten 2 Minuten auf, um Ihren Kreislauf nicht zu überlasten, bevor Sie die Sauna verlassen.
  • Direkt im Anschluss bewegen Sie sich idealerweise an der frischen Luft, bevor Sie kalt duschen bzw. mit einem warmen Fußbad die erste Runde beenden (nehmen Sie vollständige Tauchbäder bitte nur bei kreislauf-unempfindlicher Konstitution!).
  • Ruhephase: Nun ruhen Sie mindestens für genauso lange, wie sie vorher Zeit in der Sauna verbracht haben und trinken ausgiebig (z.B. Wasser, Tee, keinen Alkohol!).
  • Folgeaufenthalte in der Sauna gestalten Sie idealerweise kürzer als den Aufenthalt in der ersten Runde und befolgen wieder die Schritte wie oben erläutert.
  • Ende: Nach dem dritten Saunagang sollten sie nach dem kalten Abduschen mindestens eine halbe Stunde im Warmen ruhen und von dort aus ihre Saunarunden beenden.

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Juni 2018:

Ein immer aktuelles Thema: Heil- und Wildkräuter

 

„Gott hat für jede Krankheit eine Pflanze wachsen lassen.

Sehet euch um in der Natur und schöpft aus dieser Apotheke.“

(Paracelsus)

 

Unsere berühmtesten Ärzte und Heiler waren über Jahrtausende die Pflanzenheilkundigen.

 

Mit dem Beginn der Industrialisierung geriet dieses Wissen mehr und mehr in Vergessenheit, doch heute gibt es wieder ein blühendes Interesse und eigenes Forschungsgebiet auf diesem Gebiet, das sich „Phytotherapie“ nennt.

Um uns auch heute wieder die Heilkräfte der Pflanzen zunutze zu machen, brauchen wir ein fundiertes Wissen, was welches Leiden mildern bzw. heilen kann, und dabei ist nicht alles für alle geeignet:

 

So, wie die Wirkung von Heilkräutern oft unterschätzt wird, gilt dies auch für deren mögliche Nebenwirkungen:

So wirkt der Waldsauerklee unter anderem blutreinigend und harntreibend, enthält aber Oxalsäure; er sollte deshalb nur in kleinen Mengen verzehrt werden und ist nicht für Menschen mit Nierenleiden zu empfehlen.

Der Name des Salbei leitet sich vom Lateinischen „salvare“ ab, was „heilen“

bedeutet – er bietet zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten und ist ein anerkanntes pflanzliches Heilmittel, das unter anderem erfolgreich bei Entzündungen

(z.B. der Mundschleimhaut) und bei Magen-Darm-Infekten eingesetzt werden kann.

Frauen in Schwangerschaft und Stillzeit sollten jedoch keinen Salbei zu sich nehmen, da dieser die Milchbildung stört und sogar Fehlgeburten auslösen kann.

 

Fazit:

Die Natur bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten, aktiv und ohne den Einsatz von Chemie etwas zu unserer Gesundheit beizutragen.

Eine Selbsttherapie sollte jedoch nur stattfinden, wenn die zu behandelnde Krankheit sicher diagnostiziert wurde und die Naturmedizin für Sie auch passend ist. Dabei ist es besonders wichtig, die Dosierung zu beachten, damit Sie auch wirklich nur die gewünschten Wirkungen aus der Pflanze ziehen.

 

Bei akuten Beschwerden sollten Sie immer ärztlichen Rat einholen.

 

Wenn Sie Fragen zu diesem oder den weiteren genannten Themen haben, sprechen Sie uns an!

 

Ihr 

Dr. Wolfgang Andres-Fischer

 

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Achtsamkeit

 

In der modernen wissenschaftlichen Psychologie stellt der Achtsamkeitsansatz einen entscheidenden Heilungsfaktor in der Psychotherapie dar.

Die Kultivierung von Achtsamkeit, und somit auch von Akzeptanz, Mitgefühl, Anteilnahme und Freude, braucht eine bestimmte innere Haltung des Innehaltens, Nichts-Bewertens und der Präsenz, die in Achtsamkeitsübungen und Meditation entwickelt wird.

Auch in unserer psychotherapeutischen Arbeit spielt dieser Ansatz eine zentrale Rolle.

Zudem bieten wir die Möglichkeit, bei uns auch außerhalb von Psychotherapie und Coaching Achtsamkeits- und Meditationstechniken zu erlernen.

 

Für weitere Informationen zu diesem Thema empfehlen wir:

 

- Jon Kabat-Zinn:

  "Gesund durch Meditation", Mens Sana, 2011;

- Jon Kabat-Zinn:

  "Im Alltag Ruhe finden", Herder Verlag, 1998;

- Ulrich Ott:

  "Meditation für Skeptiker: Ein Neurowissenschaftler erklärt 

   den Weg zum Selbst", O.W. Barth, 2010.