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Aktuelles Thema: Heil- und Wildkräuter

 

 „Gott hat für jede Krankheit eine Pflanze wachsen lassen.

Sehet euch um in der Natur und schöpft aus dieser Apotheke.“

(Paracelsus)

 

Unsere berühmtesten Ärzte und Heiler waren über Jahrtausende die Pflanzenheilkundigen.

 

Mit dem Beginn der Industrialisierung geriet dieses Wissen mehr und mehr in Vergessenheit, doch heute gibt es wieder ein blühendes Interesse und eigenes Forschungsgebiet auf diesem Gebiet, das sich „Phytotherapie“ nennt.

Um uns auch heute wieder die Heilkräfte der Pflanzen zunutze zu machen, brauchen wir ein fundiertes Wissen, was welches Leiden mildern bzw. heilen kann, und dabei ist nicht alles für alle geeignet:

 

So, wie die Wirkung von Heilkräutern oft unterschätzt wird, gilt dies auch für deren mögliche Nebenwirkungen:

So wirkt der Waldsauerklee unter anderem blutreinigend und harntreibend, enthält aber Oxalsäure; er sollte deshalb nur in kleinen Mengen verzehrt werden und ist nicht für Menschen mit Nierenleiden zu empfehlen.

Der Name des Salbei leitet sich vom Lateinischen „salvare“ ab, was „heilen“

bedeutet – er bietet zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten und ist ein anerkanntes pflanzliches Heilmittel, das unter anderem erfolgreich bei Entzündungen

(z.B. der Mundschleimhaut) und bei Magen-Darm-Infekten eingesetzt werden kann.

Frauen in Schwangerschaft und Stillzeit sollten jedoch keinen Salbei zu sich nehmen, da dieser die Milchbildung stört und sogar Fehlgeburten auslösen kann.

 

Fazit:

Die Natur bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten, aktiv und ohne den Einsatz von Chemie etwas zu unserer Gesundheit beizutragen.

Eine Selbsttherapie sollte jedoch nur stattfinden, wenn die zu behandelnde Krankheit sicher diagnostiziert wurde und die Naturmedizin für Sie auch passend ist. Dabei ist es besonders wichtig, die Dosierung zu beachten, damit Sie auch wirklich nur die gewünschten Wirkungen aus der Pflanze ziehen.

 

Bei akuten Beschwerden sollten Sie immer ärztlichen Rat einholen.

 

Wenn Sie Fragen zu diesem Thema haben, sprechen Sie uns an!

 

Ihr

 

Dr. Wolfgang Andres-Fischer

 


Achtsamkeit

 

In der modernen wissenschaftlichen Psychologie stellt der Achtsamkeitsansatz einen entscheidenden Heilungsfaktor in der Psychotherapie dar.

Die Kultivierung von Achtsamkeit, und somit auch von Akzeptanz, Mitgefühl, Anteilnahme und Freude, braucht eine bestimmte innere Haltung des Innehaltens, Nichts-Bewertens und der Präsenz, die in Achtsamkeitsübungen und Meditation entwickelt wird.

Auch in unserer psychotherapeutischen Arbeit spielt dieser Ansatz eine zentrale Rolle.

 


 Für weitere Informationen empfehlen wir:

 

- Jon Kabat-Zinn:

  "Gesund durch Meditation", Mens Sana, 2011;

- Jon Kabat-Zinn:

  "Im Alltag Ruhe finden", Herder Verlag, 1998;

- Ulrich Ott:

  "Meditation für Skeptiker: Ein Neurowissenschaftler erklärt 

   den Weg zum Selbst", O.W. Barth, 2010.